Raw Denim

„Raw Denim“ bezeichnet Denim, der ungewaschen und nicht vorbehandelt ist, sozusagen die reinste Form des Denims. Und für jeden, der Wert darauf legt, die eigene Jeans von Anfang an selbst zu „gestalten“ ist es die erste Wahl. Gleichbedeutend sind die Begriffe „dry“ (trocken) Denim und „unwashed“ (ungewaschen) Denim.

 

Wenn eine Jeans zugeschnitten und genäht ist, wird sie als „raw“ bezeichnet. Sie ist dann im Prinzip fertig und kann getragen werden. Bis in die 1960er Jahre war es üblich, die Jeans als raw zu verkaufen. Sie sind dann anfangs etwas steif und fest, aber bereit zum Tragen.

 

Aufgrund der Art, wie Denim gefärbt ist, bleicht er beim Tragen und Waschen langsam aus und bekommt die typischen helleren Stellen. Er wird weicher im Griff und passt sich den Körperformen an. Dadurch entsteht der individuelle „used“ Look der Jeans.

 

Und hier gibt es zwei Meinungen: Die einen bevorzugen beim Kauf den reinen, ungewaschenen Denim, während die anderen (die meisten) den gelebten Look und den weichen Griff des Materials lieber direkt aus dem Regal kaufen. Textilveredelung, in dem Fall „pre-washing“ (das Vorwaschen), macht dies möglich.